Moronal Suspension: Erfahrungen, Bewertung und Anwendung

Moronal Suspension wird bei Mundpilz eingesetzt.

Zuletzt aktualisiert: 03. März 2021

Die Moronal Suspension wurde zur Behandlung von Pilzinfektionen im Mund und zur Sanierung des Darms entwickelt.

Durch die Zusammensetzung ist das Arzneimittel besonders gut für Babys, Kleinkinder und Personen mit Schluckbeschwerden oder -behinderungen geeignet.

Kann die Suspension wirklich einen Pilzbefall im Mund heilen?

Wie sehen die Erfahrungen von Kunden aus und wie haben Nutzer das Produkt bewertet?

Alles zur Moronal Suspension erfahrt Ihr in diesem Artikel!

Inhaltsverzeichnis

Moronal Suspension: Erfahrung und Kundenbewertungen

(4,3 von 5)
4.3/5

Sehr viele Kunden waren vollkommen zufrieden mit der Wirkung der Suspension. Die Symptome wurden rasch gelindert und der Mundpilz entfernt.

Bei Darmbeschwerden hat die Moronal Suspension ebenfalls geholfen.

Es wurde berichtet, dass es wichtig ist, das Mittel kontinuierlich und konstant anzuwenden, auch wenn die Symptome des Pilzes schon verschwunden ist.

So kann man ein Wiederausbreiten des Erregers verhindern.

Patienten nach der Chemotherapie, die mit empfindlicher Mundschleimhaut zu kämpfen hatten, haben ebenfalls positive Erfahrungen mit Moronal gemacht.

Auch nach längerer Antibiotikabehandlung haben Nutzer die Suspension vorbeugend angewendet, um den Darm zu schützen.

Erfahrungen und Bewertungen zur Moronal Suspension wurden aus verschiedenen Online-Apotheken zusammengetragen.

Vor- und Nachteile der Moronal Suspension

Süßer Geschmack, gut für Kinder und Säuglinge

Für Neugeborene geeignet*

Gute Wirksamkeit und schnelle Symptomlinderung

Leichte Anwendung und einfache Dosierung

Auch vorbeugend einsetzbar

Wirkung bei schweren Fällen eventuell nicht ausreichend

Mehrmals tägliche Anwendung nötig

Nicht zur Behandlung von systemischen Pilzinfektionen geeignet

*Neugeborene unter 4 Wochen sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt behandelt werden.

Empfehlung der Apothekerin

"Ich empfehle Euch die Moronal Suspension sowohl bei Mundsoor als auch zur Behandlung von Darmbeschwerden durch einen Pilzbefall.
Das Mittel ist in der Selbstmedikation schon für Säuglinge über 4 Wochen geeignet, wirkt zuverlässig und ist gut verträglich."
Apothekerin Melissa Sörgel, freundlich lächelnd
Melissa Sörgel
Apothekerin

Moronal Suspension wird bei Mundpilz eingesetzt.

Was ist die Moronal Suspension?

Die Moronal Suspension ist ein flüssiges Arzneimittel zur Behandlung von Mundpilz (Med.: Mundsoor) und zur Sanierung des Darms bei Hefepilzbefall.

Durch den enthaltenen Wirkstoff wird der Pilzerreger effektiv abgetötet und dessen Vermehrung gehemmt.

Besonders geeignet ist die Moronal Suspension für Neugeborene, Kleinkinder und Personen mit Schluckbeschwerden oder -behinderungen.

Das Mittel ist rezeptfrei in jeder Apotheke oder Online-Apotheke erhältlich, es ist keine extra Verordnung vom Arzt nötig.

Allerdings ist das Präparat nicht zur Behandlung von systemischen (die inneren Organe betreffenden) Pilzinfektionen geeignet.

Babys unter 4 Wochen sollten nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt behandelt werden.

Inhalt einer Packung

Aufzählungszeichen

30 ml oder 50 ml Suspension in einer Pipetten-Flasche. Die Pipette enthält die Markierungen 0,5 und 1 ml.

Aufzählungszeichen

1ml Suspension enthält 100.000 I.E. Nystatin.

Wirkung der Moronal Suspension

Für die Wirkung der Moronal Suspension ist das enthaltene Antimykotikum Nystatin verantwortlich.

Das pilztötende Arzneimittel hilft, den Hefepilz zu zerstören und dessen Wachstum zu hemmen. So wird die Infektion effektiv geheilt.

Die Symptome Juckreiz, Entzündung und Rötung werden schnell gelindert und durch den süßen Geschmack lassen sich Kinder einfach behandeln.

Wichtig ist, die Anwendung des Mittels bei Mundpilz noch 2 – 3 Tage nach Abklingen der Symptome fortzuführen, um Rückfälle zu vermeiden.

Dosierung

Kinder über 2 Jahre und Erwachsene: 4x täglich 0,5 – 1,5 ml

Neugeborene und Kleinkinder bis 2 Jahre: 4x täglich 0,5 – 1 ml

Moronal Suspension: Anwendung

1. Vorbeugend: Bei einer Antibiotikatherapie, Behandlung mit Kortison oder Zytostatika besteht die Gefahr einer Hefepilz-Infektion des Magen-Darm-Traktes. In diesen Fällen kann die Moronal Suspension vorbeugend eingenommen werden.

Die Dosierung erfolgt wie im obigen Punkt beschrieben. So wird das Wachstum von Hefepilzen im Darm verhindert.

2. Bei Mundsoor: Nach dem Essen wird die Suspension mit der Pipette in den Mund getropft. Danach sollte die Flüssigkeit für eine Minute mit der Zunge im Mund verteilt werden, damit die gesamte Mundhöhle benetzt ist.

Dann wird die Suspension geschluckt.

3. Zur Darmsanierung: Wenn die Moronal Suspension nur zur Darmsanierung angewendet wird, muss die Flüssigkeit vor dem Schlucken nicht extra im Mund verteilt werden.

Bei Personen mit Schluckbeschwerden kann die Suspension auch über eine Magensonde verabreicht werden. In diesem Fall kann das Mittel auch vor der Mahlzeit gegeben werden.

Die Flasche mit der Suspension ist vor Gebrauch kräftig zu Schütteln.

Wer nach 7 Tagen keine Besserung oder sogar eine Verschlechterung der Symptome bemerkt, sollte einen Arzt aufsuchen!

"Bei Kleinkindern unter 3 Jahren sollte das Arzneimittel in der Selbstmedikation nicht länger als 1 Woche angewendet werden.
Wenn die Beschwerden weiterhin bestehen, empfiehlt es sich, den Kinderarzt aufzusuchen."
Apothekerin Melissa Sörgel, freundlich lächelnd
Melissa Sörgel
Apothekerin

Moronal Suspension: Wie lange dauert die Behandlung?

Die Moronal Suspension sollte bei Mundsoor 2 – 3 Tage über das Verschwinden der Symptome fortgesetzt werden. Das bedeutet, zunächst müssen die Symptome wie Juckreiz, Rötung, Schwellungen oder Entzündung verschwinden, danach wird noch 2 – 3 Tage weiterbehandelt.

Bei der Behandlung von Hefepilz-Infektionen des Magen-Darm-Traktes dauert die Anwendung durchschnittlich 2 Wochen.

Kontraindikationen

Aufzählungszeichen

Unverträglichkeit gegen Nystatin oder einen der enthaltenen Inhaltsstoffe

Aufzählungszeichen

Frühgeborene, die noch sehr untergewichtig und unreif sind

Nebenwirkungen der Moronal Suspension

Bei längerer Anwendung (über 2 Wochen) kann es zu Zahnschädigungen (Karies) kommen.

Ansonsten können Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten.

Gelegentlich kommt es zu Hautausschlägen oder Überempfindlichkeitsreaktionen.

Schwangerschaft/ Stillzeit

Das Arzneimittel kann während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt angewendet werden.

Dieser wird eine Nutzen-Risiko-Abwägung durchführen und somit entscheiden, ob das Mittel zur Behandlung geeignet ist.

Fazit zur Moronal Suspension gegen Pilzinfektionen

Die Moronal Suspension ist ein gut wirksames, verträgliches Mittel zur Behandlung von Hefepilzbefall im Mund (med.: Mundsoor) und im Darm.

Außerdem kann es zudem vorbeugend eingesetzt werden.

Durch den süßen Geschmack können auch Kinder leicht behandelt werden und das Mittel ist bereits ab dem Säuglingsalter geeignet.

Lediglich Babys unter 4 Wochen sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt behandelt werden.

Viele Anwender waren sehr zufrieden mit der Wirkung und der leichten Anwendung bzw. Dosierung der Suspension. Daher würden sie das Präparat auch weiterempfehlen.

Moronal Suspension wird bei Mundpilz eingesetzt.

Um vor Fälschungen geschützt zu sein, empfehle ich Euch, das Produkt bei einer sicheren, TÜV-zertifizierten Apotheke zu bestellen.

Seht Euch die Seite an: Mit diesen Mitteln kann man Hautpilz abtöten!

Autorin: Apothekerin Melissa Sörgel
Autorin: Apothekerin Melissa Sörgel

Mein Name ist Melissa und ich bin seit 2016 approbierte Apothekerin.

Von 2011-2015 habe ich Pharmazie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg studiert.

Danach habe ich mehrere Jahre in Apotheken gearbeitet und tausende Kunden beraten.

Meine Erfahrungen möchte ich gerne mit Euch teilen.

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Quellenverzeichnis:

1. Dermapharm AG, Gebrauchsinformationen Moronal Suspension, https://upload.dermapharm.de/files/GI/DermapharmDE/GI01546-09_Moronal_Susp_148x290-10-2019.pdf

2. Dr. Sabine Werner, Ein Paradies für Pilze, https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2017/daz-37-2017/ein-paradies-fuer-pilze