Cremes gegen Fußpilz: Welche ist die beste?

Drei Cremes gegen Tinea Pedis: Welche wirkt am besten?

Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2020

Auf dieser Seite findet Ihr die Vor- und Nachteile von Cremes gegen die Pilzerkrankung.

Für wen ist eine Creme geeignet und wann sollte eine andere Darreichungsform gewählt werden?

Welches Produkt wirkt am schnellsten?

Gleich erfahrt Ihr es.

Inhaltsverzeichnis

Wann wird Fußpilz mit einer Creme behandelt?

Die Creme kommt zum Einsatz, wenn sich der Fußpilz durch trockene Haut zeigt. Vor allem zu Beginn der Pilzinfektion ist eine äußerliche Behandlung häufig die beste Lösung.

Der Hautarzt verschreibt pilzabtötende Medikamenten, die sogenannten Antimykotika. Die enthaltenen Wirkstoffe stoppen das Wachstum der Pilze und töten sie letztlich ab.

Die Creme sollte so lange angewendet werden, wie es der Arzt verschrieben hat oder alternativ nach Vorgabe der Packungsbeilage.

Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist die kontinuierliche Anwendung!

Wird die Behandlung konsequent durchgezogen, ist der Fußpilz in wenigen Wochen besiegt.

Bei einem vorzeitigen Abbruch der Therapie, kommt der Pilz zurück und muss erneut behandelt werden.

Die Cremes gegen Fußpilz sind hervorragend geeignet, wenn die Haut sehr trocken ist.

Zum einen lassen sie sich gut auftragen und zum anderen pflegen sie die Haut und spenden Feuchtigkeit.

Wann kommen Lösungen, Sprays oder Gele zum Einsatz?

Wenn es sich beim Fußpilz um nässende, schuppende Haut handelt, sind Lösungen und Sprays die bessere Wahl.

Wer unter stark schwitzenden Füßen leidet, sollte sich für ein Gel entscheiden.

Meine Top-Empfehlung für Euch

Im Folgenden sind die gängigsten Cremes gegen Tinea pedis aufgeführt.

Alle hier aufgelisteten und von mir empfohlenen Medikamente haben beim Ökotest die Note „sehr gut“ erhalten.

Mein Testsieger ist die Lamisil Creme. Sie wird einmal täglich angewendet. Bei Fußpilz in den Zehenzwischenräumen ist eine einwöchige Behandlungsdauer oftmals ausreichend!

Dadurch wirkt diese Creme am schnellsten gegen Fußpilz.

Das Mittel ist sehr schonend zu gereizter Haut, da sie keinen Alkohol enthält.

1. Platz: Lamisil Creme

Beschreibung: Wirkt gegen Fußpilz, Leistenpilz und Ringelflechte und pflegt gleichzeitig auch trockene, strapazierte Haut.

Durch die alkoholfreie Textur ist das Mittel besonders für gereizte Haut geeignet und stärkt die natürliche Schutzfunktion.

Applikation: Einmal täglich anwenden.

Behandlungsdauer: Eine Woche bei Zehenzwischenräumen, 4 Wochen Fußsohle,- rücken

Wirkstoff: Terbinafin

Weitere Cremes gegen Fußpilz

Die folgenden Produkte werden ebenfalls häufig vom Arzt verordnet und gegen die Hautpilzerkrankung an den Füßen eingesetzt.

Selergo 1% Creme

Beschreibung: Creme, die gegen die meisten Hautpilzerreger wirkt.

Anwendung: Creme 2x/ Tag einreiben.

Am besten nach dem Duschen anwenden. 

Behandlungsdauer: 4 Wochen

Wirkstoff: Ciclopirox

Beschreibung: Creme dringt tief in die befallenen Hautschichten ein und tötet dort den Pilz ab. Zusätzlich wirkt sie entzündungshemmend.

Der Vorteil von der Canesten Extra Creme mit CanesTouch Applikator ist, dass die Finger den Pilz nicht berühren müssen.

Applikation: einmal täglich, am besten abends, einen ca. 1 cm langen Salbenstrang (für eine handtellergroße Fläche) auf die betroffene Stelle auftragen und einreiben.

Behandlungsdauer: 3 Wochen

Wirkstoff: Bifonazol

Vor- und Nachteile von Cremes bei der Fußpilz-Behandlung

Fazit: Cremes gegen Tinea pedis

Die Darreichungsform Creme ist bei der Fußpilz-Behandlung sehr beliebt.

Ich empfehle euch die Lamisil Creme, um den Fußpilz schnell und gezielt zu behandeln! Der enthaltene Wirkstoff Terbinafin ist stark wirksam gegen die Erreger von Fußpilz!1

Lamisil creme wirkt gegen verschiedene Pilze, unter anderem am Fuß.

Ihr möchtet mehr Informationen zur Behandlung? Hier geht es zur allgemeinen Seite der Fußpilztherapie.


Quellenverzeichnis:

1. Redaktion Ärzte Zeitung, Hartnäckige Hautbewohner: Erreger von Tinea pedis wird man schwer los, https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Hartnaeckige-Hautbewohner-Erreger-von-Tinea-pedis-wird-man-schwer-los-323276.html

2. John W. Ely, Sandra Rosenfeld, Mary Seabury Stone, Diagnosis and management of tinea infections, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25403034/