Darmsanierung nach Antibiotika: So klappt der Darmaufbau!

Darmsanierung nach Antibiotika, Geöffnete Hand mit verschiedenen Tabletten
Muss die Darmflora nach Antibiotika wiederaufgebaut werden? (Quelle: guvo59 - pixabay.com)

Zuletzt aktualisiert: 01. Juni 2021

Antibiotika zählen zu den meistverschriebenen Arzneimitteln im ambulanten Bereich.

Jedem zweiten Kind zwischen drei und sechs Jahren sowie jedem dritten Erwachsenen wird einmal im Jahr ein Antibiotikum verschrieben!

Diese Medikamente bekämpfen leider nicht nur die schädlichen, sondern auch die körpereigenen, guten Bakterien. Das kann ernstzunehmenden Folgen haben!

Nachdem jedoch bei einigen bakteriellen Erkrankungen (z.B. Blasenentzündung) ein Antibiotikum dringend notwendig ist, ist eine Darmkur nach der Antibiotika-Einnahme durchaus sinnvoll.

Wie wirken Antibiotika auf die Darmflora?

Was sind die Risiken von Antibiotika und wie sieht die Darmsanierung nach einer Antibiotika-Einnahme aus?

Dies Antworten auf diese Fragen erfahrt Ihr hier in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Wirkung von Antibiotika auf die Darmflora

Noch gibt es nur begrenztes Wissen über die tatsächliche Wirkung von Antibiotika auf die Darmflora.

Unser Darmmikrobiom besteht aus ca. 100 Billionen Bakterien und mehr als 1.000 verschiedenen Bakterienarten.

Durch komplexe Prozesse trägt der Darm dazu bei, dass sowohl die Verdauung als auch unser Immunsystem und Wohlbefinden intakt sind.

Je ausgeglichener das Verhältnis der Mikroorganismen in unserem Körper ist, desto stärker und widerstandsfähiger ist unsere Darmflora gegenüber negativen äußeren Einflüssen wie schlechter Ernährung oder Medikamenteneinnahme.

Antibiotika sind dazu da, bösartige Bakterien zu zerstören und ihr Wachstum zu hemmen. Sie werden vom Arzt bei bakteriellen Infektionskrankheiten verschrieben.

Auch wenn Antibiotika Nebenwirkungen haben, sind sie in manchen Fällen sogar lebensrettend.

Forscher gehen jedoch davon aus, dass Antibiotika die Anzahl und Artenvielfalt der Bakterien im Darm stören, die Darmschleimhaut angreifen und somit Beschwerden wie Durchfall, Magenkrämpfe, Verdauungsstörungen und Völlegefühl auslösen können.

Um diese Symptome zu verhindern, ist eine Darmkur nach einer Antibiotika-Einnahme für die Darmflora sinnvoll.

Mehr dazu erkläre ich Euch später …

Darmsanierung nach Antibiotika: Wann ist das nötig?

Wenn die Darmflora nach Antibiotika-Einnahme angegriffen und die Darmschleimhaut geschädigt wird und im Allgemeinen ein empfindlicher Verdauungstrakt vorliegt, ist meine Empfehlung eine Darmsanierung nach der Antibiotika-Therapie.

Wissenschaftlich sind die Vorteile einer Darmsanierung noch nicht ausreichend untersucht, obwohl es schon viele positive Erfahrungsberichte von Anwendern zur Durchführung einer Darmsanierung nach Antibiotika gibt.

Vor allem für Patienten, die nach der Einnahme des Antibiotikums an Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Blähungen, Krämpfen, Verstopfung oder Bauchschmerzen leiden, sollten eine Darmsanierung in Betracht ziehen.

Wie die optimale Darmsanierung nach der Antibiotika-Einnahme aussieht, erfahrt Ihr jetzt!

Durchführung einer Darmkur nach der Antibiotika-Einnahme

Eine Darmkur (auch Darmsanierung) kann in drei einfachen Schritten durchgeführt werden:

1. Darmreinigung: Die Darmreinigung wird mittels Abführmittel (z.B. Glaubersalz) oder Einlauf durchgeführt. Der Effekt ist ein vollständig entleerter Verdauungstrakt.

2. Darmentgiftung: Der zweite Schritt ist die Entgiftung des Darms mit Heilerde. Die Heilerde bindet Giftstoffe im Körper, sodass diese ausgeschieden werden können.

3. Darmflora-Aufbau: Der letzte Schritt ist der zeitintensivste: Um die Darmflora wiederaufzubauen, wird eine Kur mit Probiotika durchgeführt. Dazu werden Darmbakterien als Nahrungsergänzung zugeführt. Die Einnahme erfolgt über mehrere Monate, sodass die Balance des Darms wiederhergestellt werden kann.

Tipp: Es gibt geeignete Produkte, die schon während der Antibotikatherapie für die Darmgesundheit eingenommen werden können.

So sind Schritt 1 und 2 nicht nötig und der Darmflora-Aufbau wird lediglich mittels Darmbakterien durchgeführt.

Darmsanierung nach Antibiotika: Testsieger

Es gibt verschiedene Mikrobiotika-Mittel, die zum Darmaufbau eingesetzt werden können.

Die Präparate bestehen meist aus Laktobazillen und Bifidobakterien, die auch bei Reizdarm eingesetzt werden.

Im Folgenden stelle ich Euch die beliebtesten und besten Probiotika bei Antibiotika assoziierter Diarrhoe vor. Der Testsieger für eine Darmsanierung nach Antibiotika ist Innovall AID!

1. Innovall AID

Innovall AID wurde speziell bei Durchfall nach der Antibiotikaeinnahme entwickelt.

Die enthaltenen Bakterienstämme kommen auch natürlich im gesunden Darm vor und ein Portionsbeutel enthält mindestens 5 Milliarden aktive Bakterien.

Dosierung: Zweimal täglich einen Portionsbeutel in 125ml Wasser einrühren, Aktivierungszeit von einer Minute abwarten, danach nochmals kurz rühren und direkt trinken.

Es sollte ein Abstand von 3 Stunden zwischen Antibiotika-Einnahme und Innovall-Einnahme liegen.

Nach Ende der Einnahme des Antibiotikums sollte das Probiotikum noch 14 Tage lang fortgesetzt werden.

Das Produkt ist auch für Säuglinge und Kinder geeignet. Bei Kindern unter 3 Jahren beträgt die Dosierung die halbe Verzehrsmenge.

Außerdem ist es gluten- und lactosefrei.

2. Innovall CDI

Innovall CDI ist ein Präparat zur Bekämpfung von Clostridium difficile-assoziiertem Durchfall. Das Nahrungsergänzungsmittel hilft jedoch auch allgemein bei antibiotika-assoziierter Diarrhoe.

Im Gegensatz zu Innovall AID enthält Innovall CDI nur 3 Bakterienstämme, die jedoch spezifisch ausgewählt wurden.

Somit ist das Produkt bestens auf die Symptome, die durch Clostridium difficile verursacht werden, abgestimmt.

Wer Probleme mit Fructose hat, kann auf Innovall CDI zurückgreifen, da dieses Probiotikum nicht nur gluten- und lactosefrei, sondern auch fructosefrei ist. Weitere Informationen inkl. Kundenmeinungen zu dem Produkt habe ich Euch hier zusammengefasst: Innovall CDI Erfahrungen.

Dosierung: 1 – 2 Kapseln täglich während der gesamten Antibiotika-Therapie. Nach Ende des Antibiotikums sollte die Einnahme noch 5 Tage lang mit derselben Dosierung fortgesetzt werden.

Es sollten mindestens 2 Stunden zwischen Antibiotikum- und Innovall-Einnahme liegen.

3. OMNi BiOTiC 10 AAD

Das Nahrungsergänzungsmittel OMNi BiOTiC 10 AAD ist ein weiteres Probiotikum, das speziell für Durchfallerkrankungen nach Antibiotika entwickelt wurde.

Eine Portion enthält 5 Milliarden Darmbakterien, die sich aus 10 verschiedenen Stämmen zusammensetzen.

Die Bakterien kommen ebenfalls natürlich im gesunden Darm vor.

Dosierung: Während der Einnahme vom Antibiotikum zweimal täglich 1 Beutel in 125 ml Wasser einrühren, eine Minute Aktivierungszeit abwarten, danach nochmal rühren und direkt trinken.

Die OMNi BiOTiC-Einnahme sollte im Abstand von mindestens einer Stunde zum Antibiotikum erfolgen.

Das Probiotikum ist für Säuglinge geeignet. Bei Kindern unter 3 Jahren beträgt die Dosierung die halbe Dosierungsmenge.

Bei Fructoseintoleranz sollte die Aktivierungszeit auf mindestens 30 Minuten verlägert werden. In dieser Zeit werden die Fructooligosaccharide von den Bakterien verstoffwechselt.

4. Lactobact AAD

Das Probiotikum Lactobact AAD wurde ebenfalls speziell für das Diätmanagement bei Antibiotika assoziierter Diarrhö entwickelt.

Die Zusammensetzung lindert negative Folgen einer Antibiotika-Einnahme und ist auch als Reise-Probiotikum geeignet.

Das Nahrungsergänzungsmittel enthält 5 qualitativ hochwertige Bakterienstämme und ist frei von tierischem Eiweiß, Gluten, Hefe und Lactose.

Dosierung: Während des Antibiotikums einmal täglich 2 Kapseln mit einem halben Glas Wasser einnehmen.

Optimal ist ein Abstand von mindestens 2 Stunden zwischen der Einnahme des Antibiotikums und Lactobact.

Das Präparat ist für Erwachsene und Kinder ab dem 8. Lebensjahr geeignet.

Weitere Produkte:

Neben den genannten Präparaten gibt es noch das Probiotikum Symbioflor 2, das teilweise zum Aufbau der Darmflora nach Antibiotika-Einnahme eingesetzt wird.

Dieses Präparat ist jedoch hauptsächlich zur Behandlung des Reizdarmsyndroms geeignet. Es enthält lebende E. coli-Bakterien, die den Darmaufbau auf natürliche Weise unterstützen.

Wichtig ist, dass Symbioflor 2 nicht während einer Antibiotikaeinnahme und auch nicht innerhalb von 5 Tagen nach Abschluss eingenommen werden darf.7

Darmsanierung nach Antibiotika bei Kindern

Kind spaziert auf einer Brücke
Wenn die Darmflora des Kindes aus dem Gleichgewicht ist, kann das zu Verdauungsproblemen führen. (Quelle: Pezibear – pixabay.com)

Da es bis heute noch sehr wenig Informationen rund um das Thema Darmsanierung bei Kindern gibt, wird die Durchführung bei Kindern, die keine Darmprobleme besitzen, nicht empfohlen.

Wenn das Kleinkind jedoch Schwierigkeiten mit der Darmflora nach der Antibiotikaeinnahme hat, können speziell ausgewählte Probiotika-Präparate eingesetzt werden (z.B. Innovall AID).

Um die Gesundheit des Darms nach Antibiotika zu unterstützen, hilft eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen und wenig Zuckern und Kohlenhydraten.

Homöopathische Darmsanierung nach Antibiotika möglich?

Es gibt einige Heilpraktiker sowie naturheilkundliche Ärzte, die verschiedene Globuli im Kampf gegen Darmbeschwerden empfehlen.

Für den Darnflora-Aufbau nach einer Antibiotika-Therapie werden verschiedene Globuli eingesetzt:

Okubaka D12

Nux Vomica D12

Sulfur D12

Borax D12

Die Dosierung ist bei allen vier Präparaten gleich: dreimal täglich 5 Globuli unter der Zunge zergehen lassen.

Welche Art Globuli für die Darmflora geeignet ist, sollte mit dem Homöopathen oder Arzt abgesprochen werden. Dies richtet sich nach Art und Stärke der Beschwerden.

Darmaufbau nach Antibiotika mit Ernährung unterstützen: Hausmittel

Der Darmaufbau nach einer Antibiotika-Einnahme kann neben der Behandlung mit Darmbakterien (Nahrungsergänzungsmittel mit Probiotika) auch durch die Ernährung unterstützt werden.

Ungeeignet für die Darmflora sind verarbeitete Lebensmittel, Fleisch, Koffein, Alkohol und Zucker.

Wer seinem Darmmikrobiom und auch seiner Gesundheit was Gutes tun möchte, sollte auf gesunde, ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte setzen.

Weiterhin helfen präbiotische sowie probiotische Lebensmittel bei der Regeneration der Darmflora.

In der folgenden Tabelle habe ich Euch Beispiele für prä- sowie probiotische Nahrungsmittel aufgelistet:

Präbiotische Lebensmittel Probiotische Lebensmittel
Flohsamenschalen Joghurt
Spargel Kefir
Leinsamen Buttermilch
Weizenkleie Sauerkraut
Artischocken Mozzarella

Präbiotika sind, im Gegensatz zu Probiotika, keine lebenden Bakterien. Sie dienen jedoch als Nahrung für die Darmbakterien, sodass deren Wachstum gefördert wird und sie sich vermehren können. 

Mehr Informationen zur Ernährung während der Darmsanierung erfahrt Ihr auf der Unterseite “Ernährung bei Darmsanierung“.

Weitere Hausmittel zur Darmsanierung:

Trinken: Um den Darm zu unterstützen, sollte man täglich mindestens 1,5L, besser 2L Wasser trinken.

Sport: Bewegung hilft dabei, den Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

Stressabbau: Zu viel Stress kann dem Körper Arten an Bakterien kosten. Die Bakterienvielfakt verringert sich und hat negativen Einfluss auf das Darmgleichgewicht.

Risiken bei der Einnahme von Antibiotika für die Darmflora

Wie bereits erwähnt, kann die Einnahme von Antibiotika nicht nur positiv für uns sein, sondern auch negative Auswirkungen auf das Mikrobiom der Darmflora haben.

Wenn das Gleichgewicht der körpereigenen Darmbakterien gestört ist, können sich schwerwiegende Folgen entwickeln:

1. Antibiotika-Resistenzen

Wer regelmäßig Antibiotika einnehmen muss, hat ein erhöhtes Risiko einer Antibiotika-Resistenz.

Das bedeutet, dass das eingesetzte Antibiotikum nicht mehr gegen spezielle Bakterien wirkt, da die Mikroorganismen dazulernen, sich so unempfindlich gegenüber dem Medikament machen und dadurch überleben können.

Vor allem sogenannte Krankenhauskeime (z.B. MRSA, Clostridium difficile) sind häufig resistent gegenüber Antibiotika und können schwerwiegende Auswirkungen verursachen.

Normalerweise wird versucht, ein Antibiotikum gezielt gegen einen Erreger einzusetzen.

Wenn dieser jedoch nicht bekannt ist oder Resistenzen aufweist, greifen Ärzte auf Breitspektrum-Antibiotika zurück. Sie zerstören viele verschiedene Bakterienarten.

2. Infektionen durch Antibiotika

Breitband-Antibiotika erhöhen das Risiko, sich mit dem Bakterium Clostridium difficile zu infizieren.

Unerwünschte Arzneimittelwirkung von Tabletten gegen Nagelpilz: Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen. Mann hält sich mit beiden Händen den Bauch.
Magen-Darm-Probleme sind häufig eine unerwünschte Wirkung der Arzneimittel zum Einnehmen. (Quelle: Darko Djurin – pixabay.com)

Wenn die Darmflora nicht im Gleichgewicht ist, kann die Infektion zu starken Durchfällen und Darmentzündungen führen.

Die Auswirkungen der Antibiotika-Therapie können noch mehrere Wochen nach Ende der Einnahme auftreten.

Ältere Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem sind besonders gefährdet, vor allem nach einem Krankenhausaufenthalt mit längerer Antibiotikabehandlung.

Ein weiteres Risiko, das mit einer Antibiotika-Einnahme steigt, ist das Risiko einer Pilzerkrankung im Darm.

3. Geschwächtes Immunsystem

Eine Antibiotika-Behandlung kann das Gleichgewicht der Darmflora stören. Dadurch wird nicht nur die Verdauung beeinträchtigt.

Die Dysbalance kann sich auch auf das Immunsystem auswirken und die Abwehr schwächen.

Die Folge ist, dass betroffene Menschen anfälliger für Infekte sind und sich schneller mit Krankheitserregern anstecken.

Außerdem können die Keime nicht richtig bekämpft werden, wodurch Symptome der Erkrankung stärker ausgeprägt sind.

4. Übergewicht

Frau mit speckigem Bauch, die sich die Hüfte hält
Übergewicht kann durch eine Dysbalance der Darmflora verursacht werden. (Quelle: Bru-nO – pixabay.com)

Eine Dysbiose der Darmflora kann mit Übergewicht in Verbindung stehen.

Wenn der Magen-Darm-Trakt nicht richtig funktioniert, kann das die Verdauung beeinträchtigen und auf lange Frist zu Übergewicht führen.

Gleichzeitig gibt es jedoch auch Menschen, die durch eine Antibiotikabehandlung und daraus resultierender Darmflora-Dysbalance an Gewicht verlieren.

5. Allergien und Asthma

Wer an einer Allergie oder an allergischem Asthma erkrankt ist, leidet an einer Überreaktion des Immunsystems auf Allergene.

Noch wird über den Zusammenhang von Allergien, Asthma und einer Antibiotikagabe viel gemutmaßt.

Es gibt allerdings epidemiologische Studien, die starke Zusammenhänge zeigen.

In einer Studie wurden Säuglinge in den ersten Monaten ihres Lebens untersucht. Wenn ein Mangel an bestimmten Mikroorganismen in der Darmflora festgestellt wurde, war das Risiko für das Kind, an Asthma zu erkranken, deutlich erhöht.4

6. Psychische Erkrankungen

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine Störung der Darmflora eine relevante Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielt.

Als eine Ursache wird die Einnahme von Antibiotika genannt.

In einer Studie wurde herausgefunden, dass Antibiotika mit Depressionen in Zusammenhang stehen können, wenn das Darm Mikrobiom sowie die Gehirn-Darm-Achse verändert werden.6

Antibiotika werden jedoch verordnet, um krankheitserregende Bakterien zu zerstören. In manchen Fällen ist das sogar lebensrettend.

"Unbehandelt führen bakterielle Erkrankungen im schlimmsten Fall zur Blutvergiftung!"
Apothekerin Melissa Sörgel
Melissa Sörgel
Apothekerin

Daher hat die Behandlung mit Antibiotika trotz den potenziellen Nebenwirkungen ihre Berechtigung.

Was verhindert werden sollte, sind unnötig und zu schnell verordnete Antibiotika. Dieser Trend ist seit 2010 glücklicherweise rückläufig.2

Autorin: Apothekerin Melissa Sörgel
Autorin: Apothekerin Melissa Sörgel

Mein Name ist Melissa und ich bin seit 2016 approbierte Apothekerin.

Von 2011-2015 habe ich Pharmazie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg studiert.

Danach habe ich mehrere Jahre in Apotheken gearbeitet und tausende Kunden beraten.

Meine Erfahrungen möchte ich gerne mit Euch teilen.

Hier geht's zum LinkedIn-Profil!


Quellenverzeichnis:

1. Dr. Frank Antwerpes, Antibiotikum, https://flexikon.doccheck.com/de/Antibiotikum

2. Zeit online Redaktion, Ärzte verschreiben weniger Antibiotika, https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fwissen%2Fgesundheit%2F2019-08%2Finfektionen-antibiotika-verschreibung-rueckgang-aerzte

3. Marianne Frieri et al., Antibiotic resistance, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27616769/

4. Marie-Claire Arrieta et al., Early infancy microbial and metabolic alterations affect risk of childhood asthma, https://stm.sciencemag.org/content/7/307/307ra152

5. Caspar Ohnmacht, Maria Fedoseeva, Mikrobiom-Forschung: Kann die Darmflora Allergien verhindern?, https://www.aerzteblatt.de/archiv/179902/Mikrobiom-Forschung-Kann-die-Darmflora-Allergien-verhindern

6. Wen-Zhi Hao, A review of antibiotics, depression and the gut microbiome, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31791704/

7. Fachinformationsverzeichnis Deutschland, Symbioflor 2, https://www.fachinfo.de/suche/fi/002525


Pflichtangaben:

Die empfohlene tägliche Verzehrmenge der Nahrungsergänzungsmittel darf nicht überschritten werden.

Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden.